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Im Rahmen des Chemieunterrichts unternahmen die Chemie-Leistungskurse der Jahrgänge 12 und 13 einen spannenden Ausflug zur Völklinger Hütte. Die Anreise erfolgte am Morgen gemeinsam mit dem Bus. Nach einer entspannten Fahrt erreichten wir das ehemalige Eisenwerk, das heute als bedeutendes Industriedenkmal und UNESCO-Weltkulturerbe gilt.

Vor Ort erhielten wir eine Führung durch die beeindruckende Anlage. Dabei konnten wir hautnah erleben, wie früher Roheisen hergestellt wurde und welche technischen Prozesse in einem großen Hüttenwerk abliefen. Besonders interessant war zu sehen, welche Rolle chemische Reaktionen bei der Eisenproduktion spielen, etwa im Hochofen, wo aus Eisenerz mithilfe von Koks und heißer Luft flüssiges Eisen gewonnen wurde.

Gruppenfoto des Chemie LKs auf einer Eisenbahn

Während der Führung erklärte unser Guide anschaulich die einzelnen Stationen der Produktion – von der Anlieferung der Rohstoffe über die Verarbeitung im Hochofen bis hin zur Weiterverarbeitung des Metalls. Wir konnten viele der großen Maschinen, Rohrsysteme und Anlagen aus nächster Nähe betrachten und bekamen so einen guten Eindruck von der Dimension und Komplexität der früheren Industrieanlagen. Zusätzlich dazu lernten wir etwas über die verschiedenen Arbeitsbereiche, die es in so einer großen Anlage gibt.

Der Ausflug bot eine gelungene Verbindung zwischen Theorie aus dem Chemieunterricht und praktischen Einblicken in industrielle Prozesse. Außerdem war es spannend, einen Ort zu besuchen, an dem Industriegeschichte und Wissenschaft so anschaulich zusammenkommen.

Am Nachmittag traten wir schließlich mit vielen neuen Eindrücken die Rückfahrt an. Insgesamt war der Ausflug zur Völklinger Hütte eine interessante und lehrreiche Erfahrung für uns.

Jule Wünsche